Zickenalarm und Weiberkram – warum Hitzigkeit und Scheinträchtigkeit keine Krankheiten sind

Zugegebenermaßen: Kaninchenweibchen können ganz schön zickig sein, wenn sie unter starken Hormoneinfluss stehen. Nicht selten klagen Halter wegen einiger Probleme, die während hormonellen Phasen auftreten können:
- Unverträglichkeiten, häufiges Jagen und weg scheuchen des Partnertieres.
- Starkes Berammeln der anderen Kaninchen, teils wird dabei sogar richtig viel Fell am Rücken ausgerupft, so dass sogar Krusten und haarlose Stellen entstehen können.
- Urinspiritzen, teils sogar meterhoch an den Wänden/Möbeln… Markieren mit (überall verteilten) Kot.
- Extrembuddeln, Anlegen von Satzröhren die extrem schnell und tief gegraben werden können.
- Fell ausrupfen (oft am Bauch/Hals) und der Bau von Nestern, die mit Fell ausgepostert werden, Herumtragen von Fell- und Heubüscheln im Maul für den Nestbau. Das Fell herauszupfen tut dem Kaninchen nicht weh. Durch den extremen Stress sitzt das Fell sehr locker.
- Gereiztes und gestresstes Verhalten der Weibchen, die Tiere kommen kaum zur Ruhe.
- Aggressives Verhalten gegenüber dem Halter.
- Rotes und angeschwollenes Geschlechtsteil (leicht zu sehen)
- die Häsin duldet den aufspringende Kaninchen und streckt ihr Hinterteil entgegen. Dies kann man auch testen, indem man bei der Häsin das Hinterteil krault.
- …
Die Hitzigkeit lässt sich recht einfach mit einem Blick auf das Geschlechtsteil erkennen, indem man die Vulva ausstülpt und Farbe und Schwellung begutachtet:




