Welche Kaninchenrasse ist am besten für Kinder geeignet?

Große Kaninchenrassen eignen sich besser für Kinder, weil sie zutraulicher werden.

Zwergwidder oder Farbenzwerge für Kinder?

Für Kinder sind nicht bestimmte Kaninchenrassen grundsätzlich geeignet. Besonders sinnvoll sind häufig gesunde, mittelgroße Kaninchen mit Stehohren und länglicher Kopfform. Noch wichtiger als die Rasse ist der individuelle Charakter: Ruhige, neugierige und menschenbezogene Tiere sind für Familien meist angenehmer als sehr scheue Tiere. Kaninchen sind außerdem keine Kuscheltiere und sollten nicht von Kindern herumgetragen werden.

Besser als Zwergkaninchen-Rassen sind große Rassen für Kinder geeignet. Sie werden oftmals zahmer, sind ruhiger und können wegen des Gewichts nicht so leicht angehoben werden. Auf Grund ihrer Größe sind sie auch robuster.

Viele Halter schrecken erst einmal vor „großen Rassen“ zurück, diesen Haltern empfehle ich, große Rassen kennenzulernen – durch ihre ruhige, zahme Art erobern sie die Halterherzen.

Weiterlesen: Welche Kaninchenrasse ist am besten für Kinder geeignet?

Was macht ein „kindergeeignetes“ Kaninchen aus?

Ein kinderfreundliches Kaninchen ist nicht unbedingt besonders klein oder eine bestimmte Rasse. Viel wichtiger ist der individuelle Charakter. Für Familien sind häufig neugierige, gelassene und wenig schreckhafte Kaninchen angenehm, die von sich aus Kontakt zum Menschen aufnehmen.

Dabei sollte „kindergeeignet“ nicht mit „Kuscheltier“ verwechselt werden. Kaninchen sind Fluchttiere und viele empfinden Hochheben und Festhalten als unangenehm oder beängstigend. Der Kontakt sollte deshalb möglichst auf dem Boden und freiwillig stattfinden. Kinder können sich beispielsweise zu den Kaninchen setzen, sie füttern, beschäftigen und streicheln, wenn die Tiere von sich aus Kontakt suchen.

Gerade deshalb kann es sinnvoll sein, nicht ausschließlich nach einer bestimmten Rasse zu suchen, sondern nach erwachsenen Kaninchen, deren Charakter bereits bekannt ist.


Niedliche weiße Hasen mit Heu im Gehege.
Hasenkaninchen sind sehr gewitzt, bewegungsfreudig und aufmerksam. Sie eignen sich sehr gut, wenn man seinen Kaninchen Tricks beibringen möchte.

Warum sind sehr kleine Kaninchen nicht automatisch besser für kleine Kinder?

Kleine Tiere wirken auf den ersten Blick besonders passend für Kinder. Bei Kaninchen kann jedoch genau das Gegenteil der Fall sein.

Sehr kleine Zwergkaninchen sind körperlich vergleichsweise leicht und empfindlich. Dadurch entsteht außerdem schnell die Versuchung, sie hochzuheben und herumzutragen, wobei sie herunter fallen oder zerdrückt werden können. Ein mittelgroßes Kaninchen wird dagegen von kleinen Kindern weniger leicht hochgenommen.

Auch der Gedanke „kleines Kaninchen = braucht wenig Platz“ ist falsch. Unabhängig von der Körpergröße benötigen Kaninchen viel Bewegungsfläche und mindestens einen Artgenossen.

Bei extrem kleinen Zwergkaninchen sollte außerdem besonders auf einen gesunden Körperbau geachtet werden. Extreme Zuchtmerkmale wie sehr kurze Köpfe, stark hervortretende Augen oder andere anatomische Übertypisierungen sollten bei der Auswahl grundsätzlich vermieden werden


Kinder können früh beim Füttern und Sauber machen helfen, aber die Eltern tragen die Verantwortung und die meiste Arbeit bleibt an ihnen hängen.Nicht die Rasse, sondern Charakter und Gesundheit sind entscheidend

Nicht die Rasse, sondern Charakter und Gesundheit sind entscheidend

Innerhalb einer Kaninchenrasse können erhebliche individuelle Unterschiede im Verhalten bestehen. Ein Kaninchen kann neugierig auf Menschen zulaufen, während ein anderes Tier derselben Rasse zurückhaltend oder schreckhaft reagiert.

Deshalb sollte die Rasse bei der Auswahl nicht das wichtigste Kriterium sein.

Für eine Familie sind insbesondere folgende Eigenschaften günstig:

  • neugieriges und aufgeschlossenes Verhalten
  • freiwillige Annäherung an Menschen
  • geringe Schreckhaftigkeit
  • entspannter Umgang mit alltäglichen Umweltreizen
  • guter Gesundheitszustand
  • möglichst anatomisch unauffälliger Körperbau

Gerade bei Kaninchen für Kinder sollte außerdem darauf geachtet werden, extreme Zuchtmerkmale zu vermeiden, die mit gesundheitlichen Einschränkungen verbunden sein können. Ideal sind Kaninchen mit etwa einem Endgewicht von 2,5-7kg.


Wenn man Kaninchen immer etwas Leckeres mitbringt, sich klein macht und wartet, bis sie selbst Kontakt suchen, werden sie sehr schnell zahm.

Warum mittelgroße Kaninchen für Familien Vorteile haben können

Mittelgroße Kaninchen können im Familienalltag einige praktische Vorteile gegenüber besonders kleinen Zwergkaninchen haben.

Sie sind körperlich weniger filigran und aufgrund ihres höheren Gewichts für kleine Kinder schwieriger hochzuheben. Das kann dabei helfen, dass die Interaktion stärker auf Augenhöhe am Boden stattfindet.

Trotzdem gilt selbstverständlich auch bei größeren Kaninchen: Sie dürfen nicht grob angefasst, verfolgt oder gegen ihren Willen festgehalten werden.

Von extrem großen und schweren Kaninchen würde ich dagegen nicht allein aufgrund ihrer Größe zu Familien mit Kindern raten. Auch hier müssen Gesundheit, Körperbau, Charakter und die individuellen Haltungsbedingungen berücksichtigt werden.

Der beste Kompromiss kann deshalb ein mittelgroßes, gesundes und charakterlich passendes Kaninchen sein.


Diese Zuchtformen würde ich vermeiden

Ein überdachtes, begehbares Nachtgehege erleichtert die Pflege im Winter und die Kinder können sich zu den Tieren setzen.

Bei der Auswahl eines Kaninchens sollte nicht nur das Verhalten, sondern auch der Körperbau berücksichtigt werden. Einige extreme Zuchtmerkmale können gesundheitliche Probleme begünstigen.

Ich würde insbesondere auf folgende Merkmale achten:

  • Kaninchen mit Schlappohren – Widder (Minilop, Zwergwidder, Kleinwidder, …): so süß sie auch aussehen – es handelt sich um eine Qualzucht, durch die Anfälligkeit zu Ohrenentzündungen und Zahnerkrankungen entstehen sehr hohe Tierarztkosten im vierstelligen Bereich.
  • Satinkaninchen: Sie haben eine extreme Anfälligkeit für Zahnerkrankungen und verursachen so extreme Tierarztkosten und viel Leid bei den Tieren und Haltern.
  • Deutsche Riesen, Deutsche Widder und andere extrem große Rassen: Die extreme Größe verursacht eine relativ geringe Lebenserwartung und macht sie anfällig für einige Erkrankungen (Herzerkrankungen, Gelenkserkrankungen), mit mittelgroßen Rassen ist man daher besser bedient.
  • Langhaarrassen (Teddy, Angora…): die Fellpflege ist sehr aufwändig (Teddy) und wird von den Tieren abgelehnt, es müssen wöchentlich Verfilzungen entfernt und gekämmt werden. Angorakaninchen verfilzen bis auf die Haut und müssen geschoren werden, daher gelten sie als Qualzucht.
  • Albino-Kaninchen oder Kaninchen mit roten Augen (Russen): sie sind stark sehbehindert und haben weitere Einschränkungen
  • Rex-Kaninchen: sie sind sehr anspruchsvoll, was den Untergrund anbelangt, da sie zu hartnäckigen wunden Läufen neigen. Zudem muss in Außenhaltung das Gehege komplett überdacht und gut wettergeschützt sein. Dann können sie gehalten werden, ansonsten ist von der Haltung abzuraten.
  • Weitere Infos von problematischen Züchtungen

Grundsätzlich gilt: Gesundheit sollte bei der Auswahl immer wichtiger sein als ein besonders niedliches oder extremes Erscheinungsbild.

Zur Rasseliste mit Infos zur Zahmheit, Gesundheit & Vielem mehr


Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist kind-farbenzwerge-fuettert-kaninchen-hasen.png
Farbenzwerge: Achte bei der Auswahl der Kaninchen darauf, dass der Kopf länglich und die Schnauze nicht zu kurz ist, um Zahnerkrankungen zu verhindern.

Zwergkaninchen für Kinder: geeignet oder nicht?

Zwergkaninchen können selbstverständlich in Familien mit Kindern leben. Sie sind aber nicht automatisch besser für Kinder geeignet, nur weil sie kleiner sind.

Gerade sehr kleine Kaninchen können körperlich empfindlich sein. Gleichzeitig können Kinder sie leichter hochheben. Das ist problematisch, weil Kaninchen normalerweise nicht gerne getragen werden und sich beim Strampeln oder Herunterfallen verletzen können.

Wer sich für Zwergkaninchen entscheidet, sollte deshalb besonders auf einen gesunden, nicht extremen Körperbau achten.

Entscheidend bleibt auch hier der Charakter: Ein entspanntes und menschenbezogenes Zwergkaninchen kann besser zu einer Familie passen als ein sehr schreckhaftes mittelgroßes Kaninchen.


*
Ohrenentzündungen sind beim Schlappohr-Kaninchen meist chronisch, erfordern in der Regel Operationen und viel Pflege und Kosten. Als Familie mit Kindern würde ich davon Abstand nehmen.

Mini Lop & Co.: Widderkaninchen für Kinder?

Widderkaninchen werden aufgrund ihres Aussehens häufig als besonders niedlich wahrgenommen. Die Schlappohren sind jedoch kein rein optisches Merkmal, sondern entstehen durch einen veränderten anatomischen Aufbau der Ohren.

Untersuchungen zeigen bei Widderkaninchen häufiger verengte Gehörgänge, Cerumenansammlungen und weitere Veränderungen der Ohren als bei Kaninchen mit Stehohren.

Deshalb würde ich bei einer Neuanschaffung gesunde Stehohrkaninchen bevorzugen.

Wenn man sich für Widderkaninchen entscheidet, dann immer aus dem Tierschutz so dass keine Tiere dafür mit dem Qualzucht-Merkmal geboren werden. Zudem sollte unbedingt eine Krankenversicherung abgeschlossen werden, da sie sehr hohe Tierarztkosten (teils sogar im 5-stelligen Bereich) verursachen können. Die Ohren sollten regelmäßig durch einen auf Kaninchenohren spezialisierten Tierarzt kontrolliert werden da man ihnen die Erkrankung nicht ansieht.


Bei ausgewachsenen Kaninchen ist der Charakter weniger eine Wundertüte und man kann gezielt zahme Tiere auswählen.

Am besten im Tierheim nach dem passenden Charakter suchen

Für Familien kann ein erwachsenes Kaninchen aus einem guten Tierheim oder einer erfahrenen Kaninchenvermittlung sogar eine besonders gute Wahl sein.

Bei Jungtieren lässt sich der spätere Charakter nur begrenzt einschätzen. Bei erwachsenen Kaninchen kennen die Betreuungspersonen die Tiere dagegen häufig bereits gut.

Sie können beispielsweise berichten:

  • ob das Kaninchen freiwillig Menschenkontakt sucht
  • ob es schnell erschrickt
  • wie es auf Berührungen reagiert
  • wie aktiv es ist
  • wie es sich gegenüber anderen Kaninchen verhält
  • ob gesundheitliche Besonderheiten bekannt sind

Dadurch kann gezielt nach Kaninchen gesucht werden, deren Charakter zur jeweiligen Familie passt.

Und noch ein Vorteil: Häufig kann direkt ein bereits harmonierendes Kaninchenpaar übernommen werden.

Seriöse Abgabestelle finden


Kaninchen machen bei Frost, Schnee und Regen Arbeit: die Toilette muss täglich gereinigt werden.

Was Eltern vor der Anschaffung wissen müssen

Kaninchen können wunderbare Familientiere sein. Sie sind jedoch keine klassischen Kuscheltiere und ihre Haltung ist anspruchsvoller, als häufig angenommen wird.

Vor der Anschaffung sollte der gesamten Familie klar sein:

Die Erwachsenen tragen die Verantwortung.

Kinder können abhängig von ihrem Alter viele Aufgaben übernehmen und in die Versorgung eingebunden werden. Füttern, Frischfutter sammeln, Beschäftigungsmöglichkeiten vorbereiten oder gemeinsam das Gehege reinigen können schöne gemeinsame Aufgaben sein.

Die Eltern müssen jedoch dauerhaft sicherstellen, dass die Tiere richtig versorgt werden. Das gilt auch dann, wenn das Interesse des Kindes irgendwann nachlässt.

Kaninchen brauchen außerdem:

  • mindestens einen passenden Artgenossen
  • dauerhaft viel Platz und Bewegungsmöglichkeiten (mindestens 6qm, auch nachts!)
  • eine kaninchengerechte Ernährung mit großen Mengen Grünfutter (Wiese, Salate, Kräuter, gemüsegrün, Kohl…), Heu und ohne Trockenfutter.
  • Rückzugsorte und erhöhte Ebenen
  • regelmäßige Gesundheitskontrollen und jährliche Impfungen
  • bei Erkrankungen zeitnah eine kaninchenerfahrene tierärztliche Versorgung

Auch die langfristige Verpflichtung sollte bedacht werden: Kaninchen können viele Jahre zur Familie gehören.

Mehr Infos zu Kindern und Kaninchen


Ein Gartenhaus am Kaninchengehege ist ideal: Auch im Winter können sich die Kinder zu den Kaninchen setzen und sich mit ihnen beschäftigen, es ist leicht zu reinigen und wetterfest.

Checkliste: Welches Kaninchen passt zu unserer Familie?

Vor der Entscheidung können Eltern gemeinsam folgende Punkte prüfen:

  • Das Kaninchen ist gesund und zeigt keine ausgeprägten Extremzuchtmerkmale.
  • Sein Charakter ist bereits möglichst gut bekannt.
  • Es reagiert nicht ausgesprochen panisch oder dauerhaft gestresst auf Menschen.
  • Kontakt und Streicheln erfolgen freiwillig und auf dem Boden.
  • Die Kinder verstehen, dass Kaninchen nicht herumgetragen werden sollen.
  • Mindestens zwei miteinander verträgliche Kaninchen werden gehalten.

Fazit: Nicht die kleinste oder vermeintlich „zahmste“ Kaninchenrasse ist automatisch die beste Wahl für Kinder. Besonders wichtig sind ein gesunder Körperbau, ein zur Familie passender Charakter und ein respektvoller Umgang mit den Bedürfnissen der Kaninchen. Ein mittelgroßes, erwachsenes Kaninchen mit bekanntem Charakter kann deshalb für eine Familie die bessere Wahl sein als ein Jungtier, das ausschließlich nach Rasse oder Aussehen ausgesucht wurde.


Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist kaninchen-kinderzimmer-kind-maedchen-hochbett-gehege-im-kinderzimmer-1024x683.png
Achtung: Kaninchen sind nachts aktiv und sehr laut, das stört bei den meisten Kindern massiv den Schlaf.

Welche Kaninchenrasse eignet sich für Kinder? Kurzantwort

Die eine perfekte Kaninchenrasse für Kinder gibt es nicht.

Für Familien können gesunde, mittelgroße Kaninchen mit ausgeglichenem Körperbau besonders praktisch sein. Noch wichtiger als die Rasse sind jedoch Charakter, Gesundheit, Sozialisation und die bisherigen Erfahrungen des einzelnen Kaninchens.

Ideal sind Tiere, die neugierig und entspannt auf Menschen reagieren und freiwillig Kontakt aufnehmen. Ein bereits erwachsenes Kaninchen aus einer guten Vermittlung kann deshalb sogar geeigneter sein als ein Jungtier einer vermeintlich besonders kinderfreundlichen Rasse.

Wichtig: Kaninchen sind grundsätzlich keine Haustiere, für die ein Kind allein verantwortlich sein sollte. Die Verantwortung für Haltung, Ernährung, Gesundheitskontrollen und tierärztliche Versorgung liegt immer bei den Erwachsenen.


Diese Kaninchenrassen kommen infrage

Wer gezielt nach Rassekaninchen sucht, kann sich beispielsweise mittelgroße Rassen ansehen. Dazu gehören unter anderem:

Burgunder, Wiener, Großchinchilla, Großsilber, Mecklenburger Schecken und Neuseeländer.

Ebenso gut können jedoch Mischlinge geeignet sein. Eine bestimmte Rasse ist keine Voraussetzung für ein familiengeeignetes Kaninchen.

Bei der Auswahl würde ich weniger auf Farbe oder Rassestandard achten, sondern auf:

Gesundheit → Körperbau → Charakter → erst danach Aussehen und Rasse.

Noch besser ist es, mehrere Tiere kennenzulernen und sich bei einer erfahrenen Vermittlungsstelle beraten zu lassen.

Kinderspielhäuser können gut als Kaninchenhaus umgebaut werden wenn die Kinder sie nicht mehr nutzen: der Bereich unter den Stelzen als Gehege, ggf. noch eine Voliere anbauen und das Häuschen als Schutzhütte.

Mögliche größere Rassen (auch Mischlinge dieser Rassen):

  • Helle Großsilber
  • Champagne Silber
  • Großchinchilla
  • Mecklenburger Schecken
  • Deutsche Großsilber
  • Burgunder
  • Blaue Wiener
  • Weiße Hotot
  • Rote Neuseeländer
  • Kalifornier
  • Japaner
  • Rheinische Schecken
  • Thüringer
  • Weißgrannen
  • Hasenkaninchen
  • Alaska
  • Havanna
  • Sallander

Mögliche kleinere Rassen:

  • Kleinschecken
  • Separator
  • Kleinchinchilla
  • Deilenaar
  • Marburger Feh
  • Blaue Holicer
  • Sachsengold
  • Rhönkaninchen
  • Luxkaninchen
  • Perlfeh
  • Kleinsilber
  • Englische Schecken
  • Holländer
  • Kastanienbraune Lothringer

Zwergrassen wie z.B.

  • Zwergschecken
  • Hermelin (mit möglichst länglicher Schnauze, zu kurzköpfige Rassen sind anfällig für Zahnerkrankungen)
  • Farbenzwerge (mit möglichst länglicher Schnauze, zu kurzköpfige Rassen sind anfällig für Zahnerkrankungen)
  • Löwenkopfkaninchen (mit möglichst länglicher Schnauze, zu kurzköpfige Rassen sind anfällig für Zahnerkrankungen)

sind scheuer, können aber durchaus auch geeignet sein, das muss im Einzelfall entschieden werden.

Große Kaninchenrassen eignen sich besser für Kinder, weil sie zutraulicher werden.




  • Zimmergehege, Außengehege oder Balkongehege: Kaninchen brauchen gesetzlich als Mindestmaß 6m² Grundfläche, Käfige und Ställe sind ungeeignet. Auch nachts brauchen sie diesen Platz, deshalb muss das Gehege draußen mardersicher sein.